Feb 05 2012

Alte Leidenschaften

Da denkt man sich nichts böses und geht mal wieder in den Voicechat zu den alten Clan- und Communitykollegen und dann fangen die an was von OpenTTD zu faseln. Warum mussten die das machen, ich hatte das Projekt schon wieder vergessen und Transport Tycoon dämmerte bei mir nur noch in den Erinnerungen vor sich hin. Doch das Projekt hat sich richtig weit entwickelt und, abgesehen von der Möglichkeit das Spiel auf einem Dedicatet Server übers Internet mit mehreren zu spielen, auch so einige sehr schöne Weiterentwicklungen erfahren. Es gibt bei der Sache nur einen kleinen Haken. Dieses Spiel neigt dazu, dass man, sofern man solche Arten von Aufbauspielen mag, sehr schnell süchtig wird. Ich weiß noch, als ich das Spiel zum ersten mal in die Finger bekommen habe, war ich gefesselt. Ich konnte Stundenlang damit verbringen meine Transportwege zu optimieren und durch diese auch noch die Städte in der Nähe meiner Niederlassungen zu beeinflussen und auszubauen.

Genau das wird mir nun sicher auch wieder passieren, denn jetzt haben sich die ersten Verrückten aus der Community wieder zusammengefunden um eben dieses Spiel im Multiplayer gegen- und miteinander zu spielen. Das wird sicher den ein oder anderen freien Abend kosten, aber wenn ich ehrlich bin sind mir diese Nostalgiemomente das eindeutig wert.

Feb 05 2012

Warum ich lieber Auto fahre.

Ich bin mal wieder das Wagnis eingegangen und fahre mit der Bahn zu meiner Traumfrau. Warum ich das, nach meinen Erlebnissen kurz vor Weihnachten noch mal mache erschließt sich mir selber auch nicht so richtig, aber ich habe mir wohl gedacht, dass es eine gute Idee ist, wenn ich nach maximal 5 Stunden Schlaf nicht hinterm Steuer sitzen muss.

Damit ich diesmal nicht das Problem mit dem Sitzplatz habe, habe ich mir extra einen reserviert. Fensterplatz, mit Tisch, damit ich auch eine Steckdose habe und die Zeit im Zug dazu nutzen kann zu arbeiten. Ich hatte mich, als ich den Wagon betreten habe in dem sich mein Sitzplatz befinden soll, schon gewundert, denn der Sitzplatznummer nach zu Urteilen war der Platz eben keiner mit Tisch und reserviert war er auch. Allerdings nicht nur für mich sondern wohl auch für einen weiteren Passagier, immerhin meinte der das zum Schaffner, der nachdem ich schon ein paar Minuten mit dem anderen Passagier diskutiert hatte angekommen ist. Wie sich das Problem da weiter entwickelt interessiert mich nicht wirklich, ich habe zumindest jetzt meinen Sitzplatz in diesem ziemlich vollen Zug, allerdings ohne Tisch und ohne Steckdose. Super Sache das. Mal davon ab, dass ich die ersten 15 Minuten in diesem Zug mit Diskussionen und sinnlosen Ausreden verbracht habe, warum es nun nur diesen Sitzplatz gibt kann ich nicht mal in Ruhe arbeiten.

Wenn das ganze auf der Rückfahrt genau so wird kann mich die Bahn als Kunde vergessen. Da fahre ich doch lieber mit dem Auto bevor ich mir hier den Nervkram weiter gebe und mit schlechter Laune zu meiner Traumfrau fahre.

Video

God Bless America

Jan 31 2012

Sons of Anarchy

Ich bin heute durch Zufall auf die Serie “Sons of Anarchy” gestoßen. In der Serie geht es um eine fiktive Motoradgang in Nordkalifornien. Ich habe bis jetzt nur die ersten drei Folgen angesehen aber bis jetzt finde ich die Serie ziemlich gut.

So werden hier weder die Motorradgangs als komplett schlecht hingestellt, aber das ganze in meinen Augen auch nicht heroisiert. So gibt es immer wieder Momente in denen man mit den Hauptfiguren mitleidet aber dann auch wieder welche in denen man wieder Abstand davon nimmt.

Allerdings ist die Serie nichts für zarte Gemüter, denn hier wird ziemlich deutlich und direkt Sex, Gewalt und Verbrechen dargestellt. Aber so ist das ganze wenigstens auch authentisch.

Jan 30 2012

Revolte? Aber bitte nicht richtig, dass wäre ja anstrengend.

So in etwa könnte man das Verhalten der Menschen in diesem Land definieren. Mal davon ab, dass nicht gegen die Ursache gekämpft wird, sondern mit völlig sinnfreien Aktionen gegen die Symptome gekämpft wird. Wie ich da jetzt darauf komme? Ganz einfach, Twitter hatte vor ein paar Tagen bekannt gegeben, dass sie Tweets nun zensieren, allerdings nicht mehr weltweit, sondern den Gesetzen in den jeweiligen Ländern entsprechend. Heißt also, dass man zum Beispiel in Deutschland keine Tweets mehr lesen kann, die rechtsradikale Inhalte haben.

Allerdings haben dann gleich einige Journalisten gemeint, dass damit zum Beispiel in Syrien oder anderen „Unterdrückungsregimen“ die Staatsführer es einfach haben Twitter zu zensieren, in dem sie einfach ein Gesetz erlassen, das solche Tweets unter Strafe stellt. Dann würde Twitter diese Tweets von sich aus zensieren. So weit, so schlecht. Zumindest wenn man das jetzt so im Raum stehen lässt und nicht selber mal losgeht und sich informiert über das, was Twitter wirklich selber vorhat. Aber warum sollte man sich auch darüber informieren, denn jetzt kann sich ja der rechtschaffende Deutsche, der Demokratiefreund, dem die freie Meinungsäußerung super wichtig ist natürlich gleich auf die Barrikaden gehen und Twitter mit einem BlackoutDay bestrafen. Also einfach einen Tag nicht twittern, super Sache. Ich habe noch nie von einer Aktion gehört, die noch schwachsinniger ist als 24h aus Protest nicht zu twittern.

Wenn wir mal ehrlich zu uns selber sind, was kann denn Twitter dafür, dass es Gesetze gibt, die gewisse Äußerungen verbieten. Davon gibt es nämlich auch in Deutschland einige, wie zum Beispiel den Bundespräsidenten “verunglimpfen” (§ 90 StGB), “Störpropaganda” gegen die Bundeswehr betreiben (§ 89 StGB), Staatsgeheimnisse offenbaren (§ 95 StGB), “friedensgefährdende Beziehungen” pflegen (§ 100 StGB), Flaggen und Hoheitszeichen ausländischer Staaten “verletzen” (§ 104 StGB) oder ein ausländisches Staatsoberhaupt wie Mahmud Ahmadinedschad beleidigen (§ 103 StGB).

Natürlich wird es Staaten so rein theoretisch leichter Twitter zu zensieren, wenn sie Gesetze schaffen, die eben Zensur beinhalten, aber da gibt es noch ein kleinen Haken, denn zwar machen die Politiker die Gesetze, aber wer wählt die? Genau, die Menschen, die jetzt laut jammernd vor ihren PCs sitzen und sich vom bösen Twitter angegriffen fühlen. Sie könnten natürlich auch anfangen sich über Gesetzgebungsverfahren zu informieren, sowohl auf Bundes-, wie auch auf EU-Ebene. Natürlich wäre das mit Arbeit verbunden und würde auch dazu führen, dass man eventuell auf die Straße gehen müsste. Da kommt dann auch wieder das Sprichwort zu pass, ein Deutscher würde schon revoltieren, wenn man es ihm denn erlauben würde. Aber wir haben ja Glück, es ist uns noch nicht verboten, allerdings sind wir wohl scheinbar alle zu faul und zu desinteressiert, so lange wir uns weiter über „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“, „Frauentausch“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ aufregen können ist alles toll. Was interessiert da schon ACTA und SOPA, das ist doch alles weit weg. Ich könnte jetzt auch wieder mit der Vorratsdatenspeicherung anfangen oder dem mitschnüffeln von Handyverbindungsdaten ohne richterlichen Beschluss, aber das würde sicher wieder keinen interessieren, denn da kann man ja nicht die Brüste von Brigitte Nielsen sehen oder sich über Dieter Bohlens Sprüche lustig machen.

Jan 30 2012

Sterbehilfe?

Manchmal bin ich nicht nett. Ist sicher für die meisten nichts neues, aber heute ist mir das mal wieder aufgefalle. Da geht man einfach nur mal schnell zum Supermarkt gegenüber um sich was zu essen für die Pause zu holen und steht dann mit seinen zwei Teilen an der Supermarktkasse. Vor mir sind noch zwei andere Kundinnen und eine davon hat ihren ganzen Einkaufswagen voll, der ganz normale Großfamilieneinkauf halt und für mich nichts neues um die Uhrzeit in diesem Supermarkt. Das dann natürlich das aufs Band packen, ab scannen und wieder einpacken relativ lange dauert stört mich auch nicht wirklich, ich hab zwar nicht ewig Pause, aber es gibt eindeutig schlimmeres.

Das hätte ich mir aber an der Kasse nicht denken sollen. Während ich noch nachdenklich auf die kleinen Süßigkeiten starre, die genau aus diesem Grund direkt an den Kassen aufgestellt sind, merke ich wie immer mal wieder ganz sanft ein Einkaufswagen gegen meine Kniekehlen stößt. Die ersten zwei mal reagier ich noch nicht drauf, denn weiter vor kann ich nicht, ohne der Kundin vor mir um den Hals zu fallen und ich gehe ja erstmal nicht von Absicht bei sowas aus, dass kann ja jedem mal passieren, dass man ausversehen mit einem Einkaufswagen jemandem streift.

Beim dritten mal habe ich mich dann doch mal umgedreht und gefragt, ob man das nicht bitte unterlassen könne. Erstens gehen Flecken aus einer Anzugshose immer schlecht raus und in die Reinigung damit nervt dazu auch noch tierisch und zum anderen habe ich kein Bedarf an solchen Kontaktaufnahmen. Das ältere Ehepaar was hinter dem Einkaufswagen stand schaute mich ziemlich mürrisch an und meinte, sie hätten es eilig und ich solle mich doch bitte mal beeilen. Auf meine Rückfrage, ob ich dann auch die beiden Kundinnen vor mir gleich einfach zur Seite schieben solle und für sie den roten Teppich bis zur Kasse ausrollen solle brummelten sie etwas von Unverschämtheit und Respekt. Ne ist klar, ich habe natürlich Respekt vor Leuten, die mir an der Supermarktkasse ihren Einkaufswagen in die Kniekehlen stoßen, weil sie es eilig haben. Mein Angebot, dass ich ihnen ihr Flugticket in die Schweiz zahlen würde, dort wäre Sterbehilfe in einigen Fällen wohl machbar und dann hätten sie endlich das Ende ihres Lebens erreicht dem sie da gerade entgegenhetzen fanden sie, im Gegensatz zum Rest der Leute in der Schlange nicht komisch.

Mir ist ja klar, dass die vor mir sterben, ich hoffe es zumindest für sie. Aber deswegen immer so einen Wind beim Einkaufen machen zu müssen nervt doch ziemlich.

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Hallo?

Jan 16 2012

Bildergallerie Lübeck

Jan 15 2012

Bildergallerie Büsum

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Sonnenuntergang in Büsum

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